Einmal im Jahr lassen wir es uns gerne gefallen - nämlich alle in einen Topf geworfen zu werden. Wie jedes Jahr fand heute Nachmittag bei uns im Mutterhaus und in allen anderen Konventen unserer Kongregation nach guter alter Tradition die Ziehung der (nein - nicht Lottozahlen, sondern:) Beterinnen statt, d.h. der beiden Schwestern, die in den kommenden 12 Monaten im Gebet besonders fest aneinander denken. Ich finde es immer wieder spannend, dass wir uns unsere Beterinnen nicht einfach nach Sympathie aussuchen, sondern dass wir da dem Heiligen Geist freie Bahn lassen. Und dass dieser einen ganz köstlichen Humor hat, durften wir heute einmal mehr feststellen. So betet nun u.a. die Refektoriumsschwester für die Küchenschwester, die treue Messdiener-Schwester für den Hausgeistlichen, die Organistin für die Kantorin, die ehemalige Novizin für ihre ehemalige Noviziatsleiterin - und zur Erheiterung aller wurde dann auch noch mir langem Lulatsch unsere kleinste Mitschwester an die Seite gegeben. Da Schwester Maria Hyazinth und ich sowieso schon seit wir uns kennen eine sehr schöne Gebetsgemeinschaft pflegen, war die Freude auf beiden Seiten natürlich riesig. Mit diesem lieben "Geleitschutz" an der Seite starte ich nun dankbar und froh ins Neue Jahr und bin gespannt auf das, was wir er-leben dürfen :)
Sr. M. Ursula
Oh man,
AntwortenLöscheneuch beide erkennt man aber echt von hinten sofort.
Mit Schwester Maria Hyazinth hast du ja eine trainierte Beterin bekommen. Wünsche euch beiden und dem gesamten Konvent ein gutes und segensreiches neues Jahr.
LG
Rabe
wünsche allen Arenberger Schwestern ein Gutes Jahr auch im Gebet.
AntwortenLöschenDas ist ja toll, dass Sie beide sich so "gefunden" haben. Die Idee einer solchen Gebetsgemeinschaft finde ich allein schon echt toll und ich überlege schon, ob man so etwas nicht auch in einer Gemeinde durchführen könnte.
AntwortenLöschenAllen Arenberger-Schwestern wünsche ich ein Gesegnetes und Glückliches Neues Jahr.