Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, für die wir uns vorbereiten müssen. Deshalb begaben wir uns am Samstag nach der Komplet in die große Küche, um dort die ersten Plätzchen der Saison zu backen. Freundlicherweise hatte uns der Koch am Morgen Rührmaschine und Konvektomat erklärt, so dass wir richtig loslegen konnten. Allerdings gab es kein Nudelholz und keine Plätzchenförmchen, das sollte uns aber nicht daran hindern, in die Produktion von Vanilleplätzchen einzusteigen. Zu viert waren wir ziemlich flott bei der Sache, auch wenn wir die Rührschüssel nicht aus der Halterung bekamen. Unsere Subpriorin Sr. Benitia entdeckte ihre Freude am Backen ("Wenn ich das morgen meiner Cousine erzähle, die meint, ich wär verrückt.") und Sr. Blanka freute sich noch mehr darüber, am Schluss die Schüssel mit der geschmolzenen Schokolade zu säubern.
Wir hatten also einen Riesenspaß in der Küche und waren ganz froh, dass wir alle Bleche auf einmal in den Konvektomat bekamen. So war noch genug Zeit, von früheren Ereignissen und "Schandtaten" rund um das Thema Küche zu berichten, die dazu führten, dass wir auch plötzlich ziemlich großen Hunger und Durst bekamen. Wie gut, dass wir eine Ahnung davon hatten, wo etwas Gutes zu trinken und noch ein köstliches Dessert zu finden war. Noch schöner war es, als unsere Priorin, Sr. Stephana, später von einer Einladung nach Hause kam und noch einige Köstlichkeiten dabei hatte. Was für ein unglaublich schöner und lustiger Abend...
Und weil es so schön war, werden wir am Donnerstag und Samstag wieder in die Produktion einsteigen, dieses Mal sind war aber schon ausgerüstet mit einem Nudelholz und Ausstechern, außerdem wird sich unsere Mannschaft vergrößern. Ich freu mich drauf, sind das doch die schönen Seiten und Zeiten im Advent, wenn wir so außergewöhnliche Dinge in Angriff nehmen.
Sr. Kerstin-Marie
PS: Beweisbilder konnten leider keine gemacht werden...
Schön zu lesen wie lustig es bei Ihnen in der Weihnachtsbäckerei zugeht.
AntwortenLöschenGrüssle Julia