Dabei fand ich noch einmal bemerkenswert, was die Berufungspastoral nach innen für einen Stellenwert haben kann: Das Gebet der Brüder und Schwestern um Berufungen ist nicht zu unterschätzen, wobei ja auch klar ist, dass es darum geht, dass jemand seine eigene Berufung findet. Ob das nun die zum Ordensmenschen, zum Bäcker und Konditor oder zur Familie ist. Und so beten wir fleißig in der Vesper mit Hilfe der Fürbitten, die die Mitbrüder zusammengestellt haben, für und um Berufungen.
Am Donnerstag lagen dann anstrengende Tage hinter uns, die sich aber in mehrfacher Hinsicht total gelohnt haben. Zum einen war es natürlich wieder einmal bereichernd, Ordensleute aus anderen Gemeinschaften - in diesem Fall ja auch aus ganz anderen Ordensfamilien - kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Zum anderen bin ich einmal wieder davon beeindruckt, welche kompetente Menschen in der Ordenslandschaft unterwegs sind. Da bedauere ich es manchmal, dass ich diese erst jetzt kennenlerne und nicht schon vorher in meiner Zeit als Pastoralreferentin.
Auf jeden Fall hat die Arbeit im Workshop so viel Lust gemacht, dass Sr. Ursula und ich darüber nachdenken, ein Wochenende für Frauen anzubieten, die Interesse am Ordensleben haben. Dabei können wir dann den Fragen nach der eigenen Berufung nachspüren, soll die Gelegenheit zum Austausch sein und können Möglichkeiten abgeklärt werden. Genaue Infos zu diesem Angebot folgen natürlich noch.
Da kann ich kaum das neue Jahr abwarten, wenn wir dieses und andere Wochenenden anbieten werden...
Sr. Kerstin-Marie
Das ist ja eine gute Idee. Ein "Berufungswochenende".
AntwortenLöschenDas ist schön, zu hören, dass es in der Ordenslandschaft kompetente Menschen gibt und diese wieder andere kompetent machen und zum Schluss ein Berufungswochenemde geplant wird!
AntwortenLöschenBin gespannt auf das angekündigte Wochenendseminar!