Aug in Auge.Herz in Herzen.
Nur noch Begegnung die alles in sich hinein-nimmt,
die ganze Welt.
Alles.
„Als wäre draußen alles leer.“
Stille.
Kann es so gewesen sein, als der Engel eintrat, um Maria ihre Bestimmung kund zu tun?
Begegnung zwischen Liebenden.
Urplötzlich ist er da, dieser reife Augenblick, in dem sich GOTT ganz gibt und Er ganz genommen wird in dieser alles buchstäblich umwerfenden Antwort: „Mir geschehe nach deinem Wort.“
Dabei bewegt mich der Ausschnitt eines Gedichtes von Rainer Maria Rilke:
Mariae Verkündigung
…
Nicht, dass er eintrat, aber dass
er dicht,der Engel, eines Jünglings Angesichtso zu ihr neigte; dass sein Blick und der,mit dem sie aufsah, so zusammenschlugenals wäre draußen plötzlich alles leerund, was Millionen schauten, trieben, trugen,hineingedrängt in sie:nur sie und er;Schaun und Geschautes, Aug und Augenweidesonst nirgends als an dieser Stelle -: sieh,dieses erschreckt. Und sie erschraken beide.Dann sang der Engel seine Melodie.
Diese Wucht in dieser Stille. Dichte Atempause in einer überschwänglichen, weltumfassenden Symphonie, in der alles bereitet wird, gesammelt, gebündelt auf das eine Wort dieses einen Menschen hin: JA. Hoch-Zeit. Tief-Punkt, in dem die Welt, das eigene Herz neu beginnen kann:
„Wenn du den triffst, den du dein ganzes Leben lang gesucht
hast,wirst du augenblicklich mit deinem ganzen Leben antworten."
Wort - Antwort
Und das Wort kann Fleisch werden…
Ist uns Christen, ist uns Schwestern, die wir heute unsere Gelübde erneuern, dieses völlig Neue, das uns durch das Ja dieser jungen Frau geschenkt wurde, bewusst?
Ist uns Christen, ist uns Schwestern, die wir heute unsere Gelübde erneuern, dieses völlig Neue, das uns durch das Ja dieser jungen Frau geschenkt wurde, bewusst?
Was es auch für uns heißen kann, wenn wir uns ganz auf diesen GOTT einlassen? Vorbehaltlos? Mit vollem Risiko?
Maria fragt nicht zitternd: Was wird? Wusste sie doch, dass einer Frau, die ehelos schwanger wurde, Steinigung drohte. Sie fragt nur nach dem Wie - im Wissen um ihre menschliche Begrenzung. Und dann auf das Ungeheure dieser Gottesbotschaft dieses geballte JA, das uns den Atem nehmen müsste.
Ahnen wir etwas von dieser Liebe zwischen GOTT und dem Menschen, die unserer Welt eine völlig neue Dimension eröffnet? Erkennen wir, was da geschieht, was das JA eines Menschen bewirken kann? Mein Ja?
Das Gemälde von Sr. M. Ruth Nussbaumer, Zisterzienserin im Kloster Eschenbach, Schweiz, holt das Erschütternde wunderbar ein: Begegnung. Gespräch. Berührung. Geöffneter Raum der Liebe.
Herzraum, in dem neues Leben wachsen kann.
Und das ist ja das Wunder und die auch für uns offen gebliebene Möglichkeit:
Durch Dich, durch mich geschieht das Wort, wird es Fleisch. Immer. Im Jetzt.
Auf Deine Weise, auf meine Weise.
Der Engel singt seine Melodie weiter …
Sr. M. Scholastika
Maria fragt nicht zitternd: Was wird? Wusste sie doch, dass einer Frau, die ehelos schwanger wurde, Steinigung drohte. Sie fragt nur nach dem Wie - im Wissen um ihre menschliche Begrenzung. Und dann auf das Ungeheure dieser Gottesbotschaft dieses geballte JA, das uns den Atem nehmen müsste.
Ahnen wir etwas von dieser Liebe zwischen GOTT und dem Menschen, die unserer Welt eine völlig neue Dimension eröffnet? Erkennen wir, was da geschieht, was das JA eines Menschen bewirken kann? Mein Ja?
Das Gemälde von Sr. M. Ruth Nussbaumer, Zisterzienserin im Kloster Eschenbach, Schweiz, holt das Erschütternde wunderbar ein: Begegnung. Gespräch. Berührung. Geöffneter Raum der Liebe.
Herzraum, in dem neues Leben wachsen kann.
Und das ist ja das Wunder und die auch für uns offen gebliebene Möglichkeit:
Durch Dich, durch mich geschieht das Wort, wird es Fleisch. Immer. Im Jetzt.
Auf Deine Weise, auf meine Weise.
Der Engel singt seine Melodie weiter …
Sr. M. Scholastika






Als wir gestern Nachmittag im Schutzengelhaus beim Kaffee zusammensaßen, wurde Sr. Beatrix plötzlich angefunkt und bekam den Hinweis, dass da drei junge Dominikaner gerne das Haus gezeigt bekommen würden. Da war uns ja gleich klar, dass die drei erstmal unseren schönen Konvent gezeigt bekommen mussten und glücklicherweise war auch noch etwas Stuten da. Und schon standen die drei netten Mitbrüder aus Worms in der Tür: P. Philipp, der Magister und die beiden "Jungnovizen" Fr. Christian Johannes und Fr. Tobias. Das war ein unglaubliches Hallo, konnten wir uns so doch endlich für den herzlichen Empfang im April in Worms revanchieren und haben uns natürlich gefreut, die "neuen" Mitbrüder kennenzulernen. Die Reise auf den schönen Arenberg war zi


