Nach einem ganz köstlichen Mittagessen, gekocht vom Weihbischof persönlich, liessen wir es uns dann auch nicht nehmen, den Gipfel des Berges - Kulm - zu besteigen und hatten wettertechnisch gesehen wirklich Glück. Hatte es am Vormittag noch eher diesig ausgesehen, so wurde es von Minute zu Minute schöner und wir konnten immer mehr Berge und sogar bis nach Deutschland sehen. Dann wurde es sogar so sonnig, dass wir eine Weile auf dem Gipfel verweilen und in der Sonne sitzen konnten.
Nach einem leckeren Stück Kuchen feierten wir dann noch am Abend die Messe in Kaltbad, der der Weihbischof vorstand.
Auf der Rückfahrt mit der Rigi-Bahn hatten wir das Glück, mit einer Reisegruppe zu fahren, denn für die wurde extra das Licht in der Bahn ausgeschaltet, damit wir die Sterne und die Lichter auf und über dem Vierwaldstätter See bewundern konnten. 
So war es ein ganz herrlicher Tag, über den wir uns sehr gefreut und den wir sehr genossen haben. Vielen Dank auch noch einmal an Weihbischof Jörg Michael Peters, der uns zu diesem Tag eingeladen hat. Andernfalls wären wir wahrscheinlich nicht so bald auf die Rigi gekommen und hätten so wirklich etwas verpasst, ist es doch faszinierend zu sehen, wie all die Berge da sind, wie die Seen dazwischen liegen und wie sich die Wolken zwischen den Bergen durchschieben.
Eine Frage blieb uns allerdings am Ende des Tages noch: Warum wohnt man denn an und auf diesem Berg, auf den man nur mit einer Zahnradbahn oder einer Seilbahn kommt? Die Antwort lieferten dann Sr. Ida und Sr. Silvia aus Ilanz, die beide von der Rigi kommen und es nicht anders kennen. Sr. Ida sagte sogar, dass die Zeit auf der Alm die schönste für sie und ihre Familie waren und sie heute noch davon schwärmen. Naja, so ist wohl jeder anders...
Sr. Kerstin-Marie
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