Vom 20. bis 30. Mai durfte ich in Ilanz Exerzitien machen.
Diese zehn Tage waren quasi nur für mich und Gott reserviert, denn zwar waren wir eine Gruppe von acht Teilnehmerinnen und zwei Exerzitienleiterinnen, gleichzeitig galt aber ein durchgängiges Schweigen. Jetzt wundern sich wahrscheinlich alle, die mich kennen, wie ich das denn ausgehalten haben mag, aber es ging ziemlich gut. Denn zum einen habe ich ja inzwischen ein halbes Jahr Schweigetraining hinter mir, da wir bei Tisch nur abends sprechen und morgens ziemlich lange schweigen und zum anderen war es ja nicht ganz schweigsam, da ich jeden Tag ein Gespräch bei Sr. Sabine Lustenberger, meiner Exerzitienleiterin hatte.
Sie hat es auf einzigartige Weise verstanden, mir eine neue Sicht auf Gott und Sein Wollen für mich zu verschaffen. So habe ich Geheimnisse entdeckt, die ich vorher noch nie wahrgenommen habe und durfte feststellen, dass ich wohl tatsächlich auf dem richtigen Weg bin.
Neben zwei gemeinsamen Meditationen konnte ich mir dreimal am Tag jeweils eine Stunde lang Zeit nehmen, um das mir zugesagte Wort Gottes zu meditieren. Dabei ist mir in ganz besonderer Weise der Kaufmann mit der Perle aus Mt 13, 45f
ans Herz gewachsen und ich bin ganz beglückt davon, was Gott für mich bereit hält. So feiere ich dieses Pfingstfest in ganz geistbeseelter Weise und freue mich, dass ich quasi die letzten zehn Tage der Osterzeit so intensiv verbringen durfte.
ans Herz gewachsen und ich bin ganz beglückt davon, was Gott für mich bereit hält. So feiere ich dieses Pfingstfest in ganz geistbeseelter Weise und freue mich, dass ich quasi die letzten zehn Tage der Osterzeit so intensiv verbringen durfte.Da kann ich nur sagen: Das ist schon echter Luxus, dass wir jedes Jahr Exerzitien machen können. Und dazu kommt noch, dass jede die Exerzitien machen kann, die zu ihr passen.
Was will man da noch mehr?
Kerstin
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